Paralympic 2012 Bogensport

Unsere Bogenschützin Katharina Schett mußte ihre Zielgenauigkeit und Konzentrationsfähigkeit bei starker Konkurrenz in den Royal Artillery Barracks unter Beweis stellen. Die Athletin lieferten sich einen spannenden Wettkampf bis zum letzten Pfeil, musste sich jedoch am Ende mit viel Pech geschlagen geben.
Katharina kämpfte im Sechszehntelfinale der Einzelausscheidung in einem spannenden Kopf an Kopf Schießen mit ihrer Gegnerin Lee Ford (USA). In der Einzelentscheidung gelangt der Athlet in die nächste Runde, welcher drei Schießserien für sich entscheiden kann und damit als Erstes sechs Punkte erreicht. Ist nach fünf Serien keine Entscheidung getroffen, findet das Shoot-off mit einem Entscheidungspfeil statt. Nach fünf Serien stand es zwischen Schett und Ford 5:5. Mit dem letzten und entscheidenden Pfeil im Shoot-off schoss die US Amerikanerin eine höhere Punktzahl und warf Schett somit aus dem Turnier. „Ich war während des Wettkampfes ziemlich aufgeregt und bin jetzt sehr enttäuscht, dass ich meine Leistung nicht in vollem Maße abrufen konnte“, sagte Katharina. Als noch sehr junge Athletin muss Sie den Wettkampf nun als wertvolle Erfahrung ansehen und die Enttäuschung verarbeiten.
„Bundestrainer Mathias Nagel ist trotz des frühen Ausscheidens stolz auf seine Bogenschützin: „Bei solchen knappen Entscheidungen geht mir einer ab. Ich stehe hinter dem Athleten und kann bis auf einige Zurufe nicht eingreifen, da bin ich voller Spannung und Nervosität. Meine Schützlinge haben jedoch bis zum letzten Moment gekämpft und alles gegeben. Die Favoriten und weltbesten Bogenschützen sind bereits ausgeschieden, in dem K.O.-System kann alles passieren.“